Welcome @ Marry's little America, our little Westernranch

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Neuzuwachs!! Fridolin gehört seit dem 20. März 2012
zur Herde




Stolze Pferdebesitzerin:
Juli und ihr Fridolin :-)








Im Frühjahr ist es endlich so weit!
Der lang ersehnte EIGENE Reitplatz wird errichtet !!!!





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Tierisch gute Erholung in Bonndorf !

                           28.10.2009




Saftige Wiesen, klare Luft und sogar immer wieder Sonnenschein erleben Bonndorfer Kinder in diesen Herbstferien. Ein Glück. Denn viele Eltern arbeiten, die Zeit lädt nicht unbedingt zum Verreisen ein und anders als in den Sommerferien lockt kein vielgestaltiges Ferienprogramm oder auch das Freibad.

In Gündelwangen nutzen zahlreiche reitbegeisterte die freien Tage. „Die Kinder gehen reiten, wie verrückt. Viel mehr als in den Sommerferien“, so Laura Schmelzle. Sie steht für ihre Reitschüler schon in aller Frühe parat. Gemeinsam putzen und satteln sie die Pferde, gehen auf dem Platz oder im Gelände reiten und bringen die Pferde schließlich auf die Weide. Freilich müssen auch die Ställe und Weiden sauber gehalten werden. Wer reitet hilft, ungeschriebenens Reitergesetz und ganz normal. Denn das Reiten selbst ist die Belohnung für viel harte Arbeit. Auch ganz zierliche Mädchen packen hier kräftig zu. Die Pflege des Pferdes sorgt dafür, so Laura Schmelzle, „dass die Beziehung zum Tier verinnerlicht wird. So lernt man den Charakter des Pferdes am besten kennen.“ Auch der Umgang mit seinen problematischen Seiten würde dadurch geschult. Micha Eggert hat mit ihrem Einsatz beim Reitunterricht und viel Gefühl für die Pferde ihre Eltern so sehr überzeugt, dass sie im letzten Jahr sogar einen Schecken geschenkt bekommen hat. Hidalgo heißt er und ist ihr ganzer Stolz. Für Sie kommt natürlich noch die Sattelpflege hinzu. Doch der Einsatz lohnt: „Wenn man traurig ist, hat man das Gefühl, dass die Pferde einen trösten.“ Viel Zeit für Anderes als Reiten und Schule hat sie „seit Hidalgo“ nicht mehr, was sie jedoch (noch) nicht stört.

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M'lA ist in der Zeitung !
                                      31.12.2008
 





 

Die stolzen „Cowboys“ und „Cowgirls“ mit ihren Pferden (von links): Sven Ihle, Benedikt Spengler, Kai Hofmaier, Laura Schmelzle, Michaela Eggert und Laura Langhof.
Foto: Wiggert

Bei eisiger Kälte und Schnee sind sie draußen mit den Pferden und Ponys. Der warme Atem, der aus den Nüstern der Pferde strömt, dampft in der Kälte. Alle haben sichtlich Spaß. Wenn sie so da stehen, kommt ein Gefühl von Wild-West-Romantik auf. Wie im Kino. Allerdings sind diese Cowboys und Cowgirls noch sehr jung. Vermutlich nennen die Einheimischen die Gegend ums Gasthaus Lamm in Gündelwangen nicht umsonst „Klein Amerika.“

Für Laura Schmelzle jedenfalls ist es Wirklichkeit. Mit elf Jahren ging der Traum vieler Mädchen für sie in Erfüllung. Sie bekam ihr erstes eigenes Pferd. Allerdings war es eine 14Jahre alte Quarter-Horse-Stute, die Laura Schmelzle, zusammen mit ihrer Mutter, vor dem Pferdeschlachter rettete. Das Pferd war auf Grund einer Arthroseerkrankung nicht mehr reitbar und mit 14 Jahren auch nicht mehr das Jüngste. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, erzählt die heute 16-jährige Laura. Damit das Pferd nicht alleine sein musste, machten ihre Eltern einen „Kuhhandel“ und tauschten ihre geliebte Kuh gegen ein Fohlen ein. Allerdings stellte sich heraus, dass auch das Fohlen krank war und kuriert werden musste.

Doch die leidenschaftliche Pferdenärrin schaffte es mit viel Mühe und Herzblut, beide Pferde wieder gesund zu pflegen. Nur die Liebe zu den Tieren trieb sie an, nicht der Wunsch zu reiten. Manchmal schlief sie sogar im Stall. Sie schwärmt von ihren Pferden: „Ein Pferd kann ein Freund fürs Leben werden. Man kann sich bei ihm ausheulen und sich trösten lassen. So stark kann die Verbindung sein.“

Allerdings bedeutet Pferde zu haben, wovon die Familie Schmelzle inzwischen übrigens fünf an der Zahl im Stall stehen haben, nicht nur reiten und lieb haben. Es verlangt auch viel Arbeit. Deshalb steht Laura täglich um fünf Uhr in der Frühe auf, füttert die Pferde, gibt ihnen frisches Wasser und mistet den Stall aus. Dann geht sie zur Schule und setzt am Nachmittag und Abend die Arbeit bei den Pferden fort. Denn die Tiere müssen auch gestriegelt und gepflegt werden, damit das Fell schön seidig glänzt. „Einige Stunden gehen dabei täglich für die Stallarbeit drauf. Das ist neben der Schule schon ein Fulltime-Job,“ sagt Laura. Natürlich müssen die Pferde auch täglich bewegt werden.

Das macht sie nicht immer alleine. Sie gibt ihre Liebe zu den Pferden an Kinder mit und ohne Behinderung weiter. „Das was kein Psychologe schafft, schaffen Pferde. Wenn jemand auf dem Rücken eines Pferdes sitzt, fühlt er sich völlig frei und vergisst alle Sorgen. Und das ist toll.“, erfährt sie immer wieder. Laura unterrichtet die Kinder nicht nur im Reiten. Sie dürfen auch helfen, die Pferde zu putzen und zu versorgen. Und sie machen es gern. „Nur im Umgang mit den Pferden lernen die Kinder, die Pferde zu lieben. Das Reiten ist dann die Belohnung aller Mühen und Arbeit,“ erzählt die 16-Jährige. Es sei auch sehr wichtig und lehrreich, die unterschiedlichen Charaktere der Tiere kennenzulernen. Das eine Pferd sei eher ruhig, das Nächste faul , ein anderes laufe immer und sei eher unruhig und wieder ein anderes sei ausgeglichen. Denn Laura hat vier verschiedene Pferderassen in ihrem Stall. Zwei Quarter-Horse-Pferde, einen Hannoveraner, einen Pinto und ein Pony, außerdem ein Dülmener Wildpferd.

Der Großteil der Kinder reitet im Western Style. So auch Benedikt Spengler. „Auf der Stute Savanna fühle ich mich wie ein richtiger Cowboy im Wilden Westen.“, schwärmt er. Natürlich ist er auch so gekleidet. Zumindest, was den Hut anbetrifft. Lediglich Laura Langhof reitet mit dem Schimmel Sham  im englischen Stil. Auffällig ist auch, dass die Jungen auf Stuten reiten und die Mädchen auf männlichen Pferden. „Reiner Zufall“, lacht Laura.

In den Pfingstferien will sie mit den Kindern wieder ein Putzturnier veranstalten. Dabei haben die Kinder zwei Stunden Zeit, um ihr Pferd zu striegeln und zu kämmen und nach einem bestimmten Thema, wie Blumenboy, Cowboypferd, Indianerpferd oder wild Style, zu schmücken. In den Sommerferien ist ein Allroundturnier geplant. Auch die Kinder haben ganz konkrete Vorstellungen von dem, was sie gerne lernen oder machen möchten. Zum Beispiel Actionreiten, Dressurreiten, Tonnenreiten oder Pleasure. Familie Schmelzle würde es gerne allen Kindern, die gerne mit Pferden arbeiten, ermöglichen, dieser Liebe nachzugehen. Ihre Idee ist, dass Eltern dafür nur soviel bezahlen, wie sie können und soviel, wie es ihnen wert ist. Denn der Unterhalt der Pferde verursacht doch auch Kosten. Eineinhalb große Heuballen fressen die fünf Pferde in einer Woche und trinken 250 bis 300 Liter Wasser am Tag. Deshalb ist Laura Schmelzle froh, dass ein Bach durch ihr Grundstück fließt. „Das ist eine wahre Goldquelle“, sagt sie.

 



 
















 

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